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Erforschung von Galaxien

2004 entdeckten Genfer Forscher gemeinsam mit französischen Kollegen die bisher am weitesten von unserem Sonnensystem entfernte Galaxie (13,23 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt). Diese Entdeckung war dank des gigantischen Teleskops (Very Large Teleskop VLT) möglich, das unter Beteiligung der Schweiz für das Europäische Observatorium in Chile (ESO) konstruiert worden war.

Im gleichen Jahr veröffentlichten Forscher aus Dänemark, Schweden und dem Genfer Observatorium die Ergebnisse ihrer 15 Jahre dauernden Beobachtungen der Milchstrasse. Diese Beobachtungen zeigten, dass die Milchstrasse viel dynamischer ist, als bisher angenommen wurde.

Astronomen der Universität Basel veröffentlichten 2006 die Ergebnisse ihrer Untersuchung der benachbarten Galaxien des Andromeda-Nebels. Sie fanden heraus, dass sich die Formation dieser Galaxien entscheidend von den bisher vermuteten Formations-Modellen unterscheidet.

Im Jahr 2002 waren Basler Weltraumforscher an einer ESO-Mission beteiligt, die einen neuen Sternhaufen im Sternbild Virgo entdeckten.