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Risiken der Nanotechnologie

Die Nanotechnologie gehört zweifellos zu den interessantesten Gebieten der Wissenschaft. Ihre Potenziale und Risiken sind aber noch weitgehend unerforscht.

Da Nanopartikel sehr klein sind (kleiner als 100 Nanometer), könnten sie über die Lunge in den Organismus gelangen; oder sie gelangen über die Blutbahn in den Körper, wodurch das Risiko einer unkontrollierten Verbreitung besteht. Ob sie bei der Anwendung von Kosmetika auch über die Haut eindringen, ist nicht nachgewiesen. Wenn Nanopartikel in grossen Mengen produziert werden, wie beispielsweise für Farben und Lacke, entsteht möglicherweise auch ein Risiko für die Umwelt.

Labortests mit dem Fulleren C60 haben beispielsweise gezeigt, dass sie in das Gehirn von Fischen eindringen und dort Schäden verursachen können (Fullerene sind Nanoteilchen; das C60- oder auch Buckminster-Fulleren kann für den Transport von Medikamenten-Wirkstoffen eingesetzt werden).

Das Bundesamt für Umwelt BAFU erarbeitet mit dem Bundesamt für Gesundheit BAG sowie weiteren Ämtern und Experten einen Aktionsplan. Der Aktionsplan enthält Vorschläge und Massnahmen für einen sicheren Umgang mit Nanopartikeln für Mensch und Umwelt.

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