Internationale Forschungsstandorte
In der Schweiz gibt es auch zwei europäische Forschungszentren. Dies sind CERN in Genf und IBM in Rüschlikon.
CERN
Die Europäische Organisation für Kernforschung hat ihren Sitz in der Nähe von Genf, wobei ein Teil der Anlage bis auf französisches Gebiet reicht. Sie wurde 1954 als europäisches Gemeinschaftsunternehmen gegründet und hat heute 20 Mitgliedstaaten.
Die Wissenschaftler können dort die Elementarteilchen studieren, aus welchen alles im Universum besteht. In riesigen kreisförmigen Tunneln unter der Erde werden die Teilchen nahezu auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann zur Kollision gebracht.
IBM, Rüschlikon
Das europäische Labor der high-tech Gesellschaft IBM steht in Rüschlikon bei Zürich. IBM hat in der Schweiz ein Forschungslabor seit 1956.
Das Personal kommt aus verschiedenen europäischen Ländern. Es gehört zur internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft und nimmt an Konferenzen teil, arbeitet in Gemeinschaftsprojekten mit Universitäten und industriellen Partnern.
In den Anlagen von CERN werden auch ständig Wissenschaftler und Studenten empfangen.
Zwei der Schweizer Nobel-Preisträger in Physik – Heinrich Rohrer (1986) und Alexander Müller (1987) – gewannen den begehrten Preis für ihre Arbeit in Rüschlikon, in beiden Fällen zusammen mit ihren Kollegen aus Deutschland.
Externe Links
- Grundlagenforschung in Teilchenphysik CERN (auf Englisch)
- CERN – Aufbruch zu neuen Horizonten swissinfo (2006)

