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Wissenschaft

Nobelpreisträger

Die Anforderungen an den Universitäten und den Eidgenössischen Technischen Hochschulen sind allgemein hoch und die Leistungen entsprechend gut. Besonders in den Naturwissenschaften ist man erfolgreich, vor allem in Physik, Chemie und Medizin. Seit 1975 erhielten nicht weniger als sieben Schweizer Forscher in diesen Bereichen einen Nobelpreis.

Der Schweizer Alexander Müller und der Deutsche Georg Bednorz schafften es 1986, einen Kupferoxid-Leiter zu entwickeln, der absolute Leitfähigkeit schon bei minus 238 Grad aufweist: eine zukunftsweisende Leistung, die grosse Energieeinsparungen ermöglichen könnte. Das Foto zeigt einen Magneten, der im Magnetfeld eines Supraleiters schwebt.

1986 gewannen der Schweizer Heinrich Rohrer und der Deutsche Gerd Binnig den Nobelpreis für Physik. Vor ihnen das Rastertunnelmikroskop, mit dem sie Atome erstmals «sichtbar» gemacht haben. Eine feine Metallnadel tastet über die Unebenheiten einer Oberfläche und wandelt die Informationen in ein dreidimensionales Computerbild um.

Richard Ernst bekam 1991 den Chemienobelpreis für seine Arbeit auf dem Gebiet der Kernspin-Magnetresonanz: Magnetresonanz-Bild des Kopfes von R. Ernst. Nicoud-Maus: Die optomechanische Computer-Maus wurde vom Schweizer J.-D. Nicoud in den 70er Jahren entwickelt: Neuster Sensor Chip des Swiss Center for Electronics and Microtechnology (SCEM). Eine künstliche Netzhaut aus Silizium misst Richtung und Geschwindigkeit der Kugel, um den Cursor am Bildschirm zu steuern.

Jüngstes Beispiel ist der Prionenforscher Kurt Wüthrich, der im Jahr 2002 mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

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