Kennzahlen
Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Schweiz. Neben der Nahrungsmittelproduktion fällt der Landwirtschaft die Aufgabe zu, die Landschaft zu erhalten und in dezentralisierten Regionen bewohnbar zu machen.
Im "Land der Bauern und Kühe" gibt es im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weniger Bauern als in den meisten anderen westeuropäischen Ländern. Insgesamt arbeiten noch rund vier Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung in der Land- und Forstwirtschaft.
Gemäss Angaben aus dem Jahr 2009 gab es in der Schweiz 1'055'684 Hektaren landwirtschaftliche Nutzfläche. Die Grösse eines Bauernhofs betrug 2009 durchschnittlich 21.5 Hektaren, 1990 waren es 11,5 ha. 2009 zählte man in der Schweiz 44'992 landwirtschaftliche Betriebe, 47% weniger als 1990 (Betriebe: 92'815).
Weiden und Wiesen machen ca. drei Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche aus. Klima und geografische Gegebenheiten machen einen Grossteil der Fläche für Getreide- und Ackerbau unmöglich. Getreide und Gemüse werden deshalb hauptsächlich im "flachen" Mittelland angebaut. Ca. ein Drittel der Betriebe baut Getreide an.
In der Schweiz, bekannt als das "Land der Kühe", wird fast genau so viel Rindvieh (2009: 1'597'484, davon Kühe: 707'742) gehalten wie Schweine (2009: 1'557'204). Zudem zählte man im gleichen Jahr 8'741'117 Nutzhühner.
Externe Links
- Panorama der Land- und Forstwirtschaft Bundesamt für Statistik
- Schweizer Landwirtschaft Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID
- Landwirtschaftliche Betriebe und Biolandwirtschaft Bundesamt für Statistik

