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Bio-Landwirtschaft

Verkaufsschild für Bio-Eier (in neuem Fenster)

Ein Bio-Betrieb preist seine Eier mit dem Bio-Label an, einer weissen Knospe im grünen Kreis.© julia slater / swissworld.org

Die biologische Landwirtschaft hat in der Schweiz einen hohen Stellenwert, obwohl dafür mehr bezahlt werden muss.

Gesunde Ernährung ist vielen Konsumenten wichtig. Wie in andern Ländern, wird die genetische Veränderung von Nahrungsmitteln stark diskutiert. In jedem Fall muss sie auf der Ware deklariert werden mit "genetisch verändert"  -  Abkürzungen sind nicht erlaubt.

In den 90er-Jahren nahm die Anzahl der Bio-Landwirtschaftsbetriebe stark zu. Bis 2005 haben 11% der Betriebe das Bio-Label erhalten, eine weisse Knospe im grünen Kreis. In den Berggebieten ist die Bio-Landwirtschaft vermehrt verbreitet. Laut Bundesamt für Statistik lag der Anteil im Jahr 2005 bei 20%. Die Schweizer Konsumenten gaben pro Kopf und Jahr 160 Franken für Bioprodukte aus, vor allem für Gemüse, Früchte und Eier.

Oesterreich und die Schweiz haben in Europa prozentual am meisten Kulturland auf biologischen Anbau umgestellt.

1992 kündigte die Schweiz an, dass die Batteriehaltung von Hühnern aufhören müsse. Die Verwendung von Antibiotika im Tierfutter ist seit 1998 verboten. Hormone wurden verbannt. Diese strikten Vorschriften setzten die Bauern unter Druck, da die Konsumenten nicht gewillt waren, entsprechend hohe Preise zu bezahlen.