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Forschung und Entwicklung

Die Schweizer Wirtschaft basiert nicht auf Massenproduktion. Sie stützt sich auf hochqualifizierte Arbeit und gut ausgebildete Arbeitskräfte. Wichtige Bereiche sind Mikrotechnik, Hochtechnologie, Biotechnologie, Know-how im Banken- und Versicherungswesen und die Pharmaindustrie.

Verschiedene Firmen verfolgen eine "Nischen-Strategie" und konzentrieren sich auf einen kleinen Bereich hoch qualifizierter Produkte. Die chemische Industrie ist ein gutes Beispiel für diese Strategie: rund 90% ihrer gesamten Produktion konzentriert sich auf kleinere, spezialisierte Gebiete.

Damit die Schweizer Unternehmen jedoch konkurrenzfähig bleiben, investieren sie viel in Forschung und Entwicklung. Im internationalen Vergleich kann die Schweiz einen der höchsten Anteile der Forschungsausgaben am Bruttoinlandprodukt (BIP) vorweisen. Mehr als zwei Drittel der schweizerischen Forschungstätigkeit werden durch die Privatwirtschaft finanziert.

Im Jahr 2004 wurden 2.9% des Bruttosozialprodukts für die Forschung ausgegeben. 70% der Forschungsgelder kamen aus der Privatwirtschaft, 23% von Bund und Kantonen, und der Rest stammte aus anderen Quellen (Hochschulen). Die Forschungsausgaben der Schweiz sind gleich hoch wie in Südkorea und in den Vereinigten Staaten. Nur Israel, gefolgt von Schweden, Finnland und Japan weisen höhere Zahlen aus.

Die Schweizer Wirtschaft forscht auch sehr intensiv im Ausland: Die dafür aufgewendeten Mittel sind sogar grösser als die Ausgaben in der Schweiz.

Wissenschaft, Technologie und Innovation sind die wahren Antriebskräfte hinter unseren modernen Wirtschaftssystemen. Offene Volkswirtschaften sind stark auf die erfolgreiche Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in kommerzielle Resultate abhängig. Dies bestimmt massgebend die Geschwindigkeit des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts, der Wohlstand schafft. Die Schweiz ist umso mehr abhängig vom Fortschritt, da sie keine natürlichen Ressourcen hat.

Bundesrat Pascal Couchepin, 2002

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