Energiepolitik
Die schweizerische Energiepolitik verfolgt zwei Hauptziele: den sparsameren Verbrauch respektive die effizientere Nutzung der Energie und die Förderung erneuerbarer Energien.
Insgesamt betrug 2004 der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch 16,5 %.
Die billigsten Energierträger sind fossile Energien wie Rohöl und Kohle. Die Liberalisierung des Strommarktes, der sich die Schweiz nicht entziehen kann, wirkt auf die (umweltbelastenden) fossilen Energien zusätzlich kostensenkend.
Diese Entwicklung gefährdet die ökologische Nachhaltigkeit, das heisst den umweltschonenden Umgang mit Energie. Deshalb ist die Förderung erneuerbarer Energien besonders wichtig: die Schweizer Regierung will bis im Jahre 2010 den Ausstoss von CO2 (Kohlendioxid) auf 90% des Ausstosses von 1990 senken.
Im Jahre 2004 wurde in der Schweiz 45,9% des gesamten Energiebedarfs (inklusive Treib- und Brennstoffe) durch Erdölprodukte abgedeckt. 23,6% lieferten die Atomkraftwerke und 13,5% wurde mit Hilfe von Wasserkraft produziert. Ebenfalls eine relativ wichtige Rolle spielt das Erdgas, das 2004 9,7% des Energiebedarfs abdeckte.
Externe Links
- Schweizerische Energiepolitik Bundesamt für Energie BFE
- Stromversorgungsgesetz Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
- Infoportal der Strombranche Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE
- Energiestadt Energie Schweiz
- Geschichte der Bernischen Kraftwerke BKW FMB Energie AG
- Fakten und Zahlen zur Energie weltweit IEA Energy Information Centre (englisch)
- Atlas der erneuerbaren Energien Energie-Atlas GmbH


