Reichtum
Die Schweiz ist ein reiches Land und die meisten Menschen können gut leben. Es gibt jedoch grosse Unterschiede, was den Wohlstand angeht. Diese Unterschiede sind jedoch weniger offensichtlich als in anderen Ländern, da es zum guten Ton gehört, sich bescheiden zu geben nicht mit dem Reichtum zu protzen. Was man verdient, ist Privatsache; auch unter Freunden und Freundinnen wird darüber selten gesprochen.
Auf der Liste der 500 weltweit reichsten Menschen, welche die US-amerikanische Zeitschrift Forbes 2007 veröffentlichte, waren acht Schweizer zu finden. Der bestplatzierte Schweizer war Ernesto Bertarelli (Rang 76) mit einem Vermögen von 8,8 Milliarden Dollar.
In der Schweiz leben viele reiche Ausländerinnen und Ausländer. 2007 waren denn auch acht der zehn reichsten in der Schweiz wohnhaften Personen Ausländer. Am meisten Vermögen (33 Milliarden Dollar) hatte der schwedische IKEA-Gründer Ingvar Kamprad.
"Ich stamme aus einer der allerbesten Familien des rechten Zürichseeufers, das man auch die Goldküste nennt. (...) Bei uns zu Hause galt in finanziellen Belangen das typisch schweizerische Understatement. Man besitzt, aber man zeigt es nicht, man ist nicht prunkvoll, sondern solid; alles sieht nach gar nichts aus, kostet aber eine Menge Geld. Man speist nicht Kaviar aus goldenen Tellern, sondern löffelt seine Suppe aus Tellern, die aussehen, als seien sie im ABM (Schweizer Warenhauskette) gekauft, die aber jeder mindestens tausend Franken wert sind."
Fritz Zorn (1944 - 1976), Mars