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Konsumausgaben

Gemäss einer Statistik der Europäischen Union (EU) aus dem Jahr 2002 ist die Schweiz das drittteuerste Land in Europa. Nur in Norwegen und Island ist das Leben noch kostspieliger.

Das Leben in der Schweiz ist allgemein ziemlich teuer. Vor allem das Wohnen und die Versicherungsprämien verschlingen jeden Monat beträchtliche Beträge.

Etwa 65% der Schweizerinnen und Schweizer leben in gemieteten Wohnungen. Durchschnittlich Verdienende geben zwischen einem Viertel und einem Drittel ihres Einkommens für den Mietzins aus. Dazu kommen verschiedene Versicherungen, wobei die obligatorische Krankenversicherung am teuersten ist: die monatliche Prämie ist in den letzten Jahren stetig gestiegen und beträgt durchschnittlich 5,6% der monatlichen Gesamtausgaben.

Da die Löhne im Vergleich zu anderen Ländern relativ hoch sind, muss man trotzdem nicht allzu lange arbeiten, um sich ein Kilo Brot oder einen Hamburger leisten zu können.

Lebensqualität in Schweizer Städten

Das Leben in den Schweizer Städten ist ziemlich teuer, die Lebensqualität jedoch auch entsprechend hoch. Gemäss einer Studie von Mercer Consulting aus dem Jahr 2006 belegen die Städte Zürich und Genf in einem internationalen Vergleich von 350 Städten die ersten beiden Plätze. Die Studie untersuchte insgesamt 39 Kriterien, die u.a. das politische, wirschaftliche und soziale Leben sowie verschiedene öffentliche Dienstleistungen aus den Bereichen Ökologie, persönliche Sicherheit, Gesundheit, Bildung und Transport umfassten.

Haushaltsausgaben

Haushaltsausgaben
Ausgabenstruktur Anteil
Quelle: Bundesamt für Statistik (2005)  
Nahrungsmittel und Getränke 7.7%
Alkohol und Tabakwaren 1.2%
Bekleidung und Schuhe 2.9%
Wohnen und Energie 16.9%
Möbel und Haushaltführung 3.2%
Gesundheit 4.0%
Verkehr und Kommunikation 9.9%
Unterhaltung, Erholung und Kultur 12.5%
Steuern 13.7%
Versicherungen (Vorsorge, Krankenkassen, Privatversicherungen) 22.2%