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Altersvorsorge

In der Schweiz werden die Männer mit 65, die Frauen im 64 Jahren pensioniert.

Ein staatliches Altersrentensystem, die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV, wurde 1948 eingeführt.

Heute basiert die Altersvorsorge auf einem ‚Drei-Säulen-System'.

Die erste Säule ist die AHV, die von allen erwerbsfähigen Personen (Angestellten, Arbeitgeber/-innen und Erwerbslosen), vom Bund und den Kantonen finanziert wird. Aus der AHV werden neben den Altersrenten u.a. auch Beiträge für Behinderte und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, bezahlt.

Die zweite Säule, die Pensionskasse, ist nur für Angestellte obligatorisch. Jeden Monat wird der Beitrag der Angestellten direkt vom Lohn abgezogen. Der gleiche Betrag wird zudem von den Arbeitgeber/-innen für ihre Angestellten einbezahlt. Die Erträge aus den ersten beiden Säulen sollten eine Rente von 60% des letzten Einkommens vor der Pensionierung garantieren.

Die dritte Säule ist freiwillig: es gibt die Möglichkeit, auf ein spezielles Sparkonto Geld einzubezahlen und dabei von steuerlichen und Zinsvorteilen zu profitieren.

Während der Anteil an älteren Menschen steigt (im Jahr 2003 waren 15,7% der Bevölkerung über 65 Jahre alt), geht der Anteil an Personen im erwerbsfähigen Alter seit dem Jahr 2000 leicht zurück (2003: 62%).

Der wachsende Anteil an nicht erwerbstätigen Menschen führt zu Problemen für die Altersversorgung. Die Beiträge, welche die Erwerbstätigen an die AHV bezahlen, reichen schon bald nicht mehr aus, um die Renten der Pensionierten zu sichern.

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