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Wälder und ihre Bedeutung

Mischwald im Herbst, Kanton Bern (in neuem Fenster)

Laub- und Nadelwald im Herbst, Kanton Bern© Christoph Balsiger / swissinfo.ch

31% der Gesamtfläche der Schweiz sind bewaldet und etwa 90'000 Arbeitskräfte sind in der Waldwirtschaft tätig.

Es gibt keine riesigen zusammenhängenden Waldgebiete, aber es gibt auch kaum Gebiete ohne Wälder. Im Mittelland und in den Voralpen wächst vor allem Laubwald (Buchen, Eichen) bis in eine Höhe von 1'300 Meter über Meer. Im Gebirge findet sich vorwiegend Nadelwald (Tannen, Föhren, Fichten) bis etwa 1'900 m.ü.M., im Hochtal des Engadins liegt die Baumgrenze sogar bis auf 2'300 Meter. Auf der Alpensüdseite gibt es noch Kastanienwälder.

Die Wälder dienen nicht nur der Erholung stressgeplagter Menschen. Sie erfüllen wichtige Funktionen zur Erhaltung der Landschaft. Bäume stabilisieren Hänge und verhindern Erdrutsche. Gemeinsam mit anderen Pflanzen saugen sie Flüssigkeit auf und reduzieren das Überschwemmungsrisiko. Weiter schützen die Bäume vor Lawinen und Steinschlag, dienen als Windschutz und reinigen die Luft.

Während Jahrhunderten erfüllten die Bäume in der Schweiz auch eine wichtige kommerzielle Funktion. Da Holz einer der wenigen Rohstoffe ist, die in der Schweiz reichlich vorkommen, wurden viele Häuser aus diesem Material gebaut. Früher wurde Holzkohle für den Betrieb der nationalen Metall- und Glasproduktion verwendet. Häufiger wurde die Holzkohle jedoch an grössere Stahlproduzenten im Ausland exportiert. Schweizer Holz wurde ausserdem von Seefahrernationen (vor allem Holland) zum Bau von Schiffen verwendet.

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