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Umweltschutz

Haushalt- und Gewerbeabfälle

Granulat aus PET-Flaschen (in neuem Fenster)

In der Poly Recycling, Weinfelden (Kanton Thurgau), werden PET-Flaschen wiederverwertet. Aus dem Granulat der Kunststoffflaschen entstehen Füllungen für Schlafsäcke, Isolierstoffe für Jacken, Schokoladeverpackungen oder Schampooflaschen.© julia slater / swissworld.org

Das Recycling (Wiederverwertung) von Abfällen ist in der Schweiz von grosser Bedeutung. Die Bevölkerung wird dazu angehalten, soviel Haushaltabfall wie möglich getrennt vom Hauskehricht an den dafür vorgesehenen Stellen zu entsorgen. Da in vielen Kantonen eine volumenabhängige Gebühr auf den Abfallsäcken erhoben wird, ist das Recycling eine kostensparende und willkommene Massnahme. Da hierfür keine Kosten erhoben werden, kann so das Volumen der kostenpflichtigen Abfallsäcke reduziert werden.

Die Schweizer sind denn auch "Weltmeister" in dieser Disziplin: 2003 wurden 47% aller Haushaltabfälle rezykliert. Davon waren 70% Papier und Karton, 95% Glas, 71 % PET-Flaschen, 85% – 90% Aludosen sowie 75 % Stahl- oder Weissblech (z.B. Konservendosen).

Es sind allerdings nicht nur private Haushalte involviert; auch Unternehmen wie die Schweizerischen Bundesbahnen SBB sammeln jährlich grosse Mengen in ihren Zügen ein, wie die nachfolgenden Zahlen eindrücklich belegen:

  • 2.5 Millionen PET-Flaschen; Gesamtgewicht 65'000 kg.
  • 2 Millionen Aludosen, Gesamtgewicht 29'000 kg. (Recycling spart hier z.B. ein Äquivalent von 116 Tonnen Bauxit, dem Rohstoff zur Herstellung des Aluminiums, sowie 80% der Energie, die zur Herstellung neuer Aludosen benötigt würde.)
  • Rund 1 Million Glasflaschen – Gesamtgewicht 190 Tonnen.
  • 3'608 Tonnen Altpapier (Zeitschriften und Zeitungen).



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