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Feinstaub

Inversionsschicht mit Luftschadstoffen im Winter über der Stadt Zürich (in neuem Fenster)

Infolge Inversionen kann es über Ballungszentren zu einer Ansammlung von Luftschadstoffen kommen.© EMPA

Feinstaub, die sogenannten PM10-Partikel, sind zehn oder weniger Mikrometer kleine Teilchen, die in die feinsten Verästelungen der Lunge vordringen können. Sie sind teils krebserregend, schädigen die Lunge und die Immunabwehr.

Eine der wichtigsten PM10-Quellen sind Dieselmotoren. Deswegen wird ein Grossteil der Feinstaubemissionen durch den Schwerverkehr verursacht.

Ausser in den Alpen und im Jura liegen die Feinstaubkonzentrationen regelmässig über dem Grenzwert. Rund die Hälfte der Schweizer Bevölkerung lebt in Gebieten mit zu hoher Belastung.

Eine Studie des Bundesamtes für Umwelt hat nachgewiesen, dass zwischen dem Gehalt an PM10-Partikeln in der Luft und der Häufigkeit von Atemwegsbeschwerden ein Zusammenhang besteht. Pro Jahr sterben in der Schweiz schätzungsweise 3'300 Menschen vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung.

PM10-Partikel sind nicht die kleinsten Teilchen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat neue Grenzwerte für PM2,5-Partikel (mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometern) festgelegt. In der Schweiz gibt es zur Zeit nur wenige Messtationen, die auch diese Kleinstteilchen nachweisen können.