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Luftverschmutzung

Die Luftverschmutzung ist eine ständige Herausforderung. Seit Inkrafttreten der Luftreinhalteverordnung im Jahr 1986 gibt es in der Schweiz zwar keine grösseren Emissionen durch Industrie- und Gewerbebetriebe mehr. Der Schwefelgehalt im Heizöl wurde gesenkt, Filteranlagen an Grossfeuerungen eingerichtet. Auch den Emissionen des Autoverkehrs rückte man mit Katalysatoren zu Leibe.

Die stete Zunahme des gesamten Verkehrsvolumens bringt aber neue Probleme. Der Verkehr verursacht 30% der Treibhausgas-Emissionen und belastet die Umwelt mit Stickoxiden (NOx), deren Verbreitung gebietsweise immer noch über dem Grenzwert liegt.

Stickoxide und Flüchtige organische Verbindungen (VOC) sind Vorläufersubstanzen von Ozon (O3). Dieses Reizgas bildet sich fotochemisch bei Sonnenschein. Die Grenzwerte werden im Sommerhalbjahr in der ganzen Schweiz regelmässig überschritten.

Erst vor einigen Jahren in der ganzen Tragweite erkannt wurde die Problematik des Feinstaubs, zehn oder weniger Mikrometer kleine Partikel, die die Atemwege schädigen können.

Zu denken gibt das rasante Wachstum des besonders klimaschädlichen Flugverkehrs. Die Treibhausgas-Emissionen des Flugverkehrs von der Schweiz aus haben allein seit den 1990er Jahren um mehr als einen Drittel zugenommen.