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Umweltschutz

Permafrost

Zwei Forscher überprüfen den Zustand ihrer Messgeräte am Jungfrau-Ostgrat (in neuem Fenster)

Zwei Forschende des Geographischen Instituts der Universität Zürich üperprüfen Messsonden am Ostgrat der Jungfrau.© Stephan Gruber / SNSF

Vier bis sechs Prozent der Fläche der Schweiz besteht aus Dauerfrostboden (Permafrost), durch Eis zusammengehaltenes Gestein.

Wenn das Eis schmilzt und sich verflüssigt, lösen sich Steine und Geröll. Zuvor stabile Hänge und Felspartien können abrutschen. Was passieren kann, wenn der Permafrost schmilzt, zeigte sich spektakulär im Hitzesommer 2003: Das Matterhorn, ein Markenzeichen der Schweizer Bergwelt, begann zu bröckeln.

Pontresina in Graubünden hat bereits reagiert und hinter dem Dorf einen Schutzwall gegen drohenden Steinschlag angelegt. Andere Dörfer sind daran, Gefahrenkarten zu erstellen und Massnahmen zu planen. Erste Probleme zeigen sich auch bei Bergbahnen im Hochgebirge, deren Masten und Bergstationen auf Permafrost-Böden gebaut sind und instabil werden können.

Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft befasst sich mit der Nutzung und dem Schutz von Landschaften und Lebensräumen, wobei das Schwergewicht auf Wäldern und Naturgefahren liegt. Spezialgebiete sind die Erforschung der Klimageschichte anhand von Baumrinden und die Lawinenprävention.