Fahrzeugtreibstoffe
Die Schweiz liegt mit ihren CO2-Emissionen im OECD-Durchschnitt; ihre Zahlen sind vergleichbar mit jenen der Niederlande, Grossbritanniens oder Südkoreas. Als Hauptursache für den Ausstoss von Treibhausgasen gilt der motorisierte Verkehr; er hält rund 30% Anteil am Schadstoffausstoss. Treibhausgase bestehen primär aus Kohlendioxid (CO2) sowie Stickstoffdioxid (NO2).
Die Gesetzgebung betreffend den Bleigehalt von Benzin sowie den Schwefelgehalt von Diesel wurde seit den 1970er Jahren kontinuierlich verschärft. Im Rahmen des CO2-Gesetzes, welches seit dem 1. Mai 2000 in Kraft ist, erwägt die Schweizer Regierung die Einführung von Anreizsystemen, um die Bevölkerung von einem sparsameren Umgang mit fossilen Brennstoffen zu überzeugen: So werden seit dem Januar 2004 beispielsweise schwefelfreie Treibstoffe gefördert; schwefelfreie Treibstoffe ermöglichen den Betrieb abgasarmer Benzinmotoren und schaffen bei Dieselfahrzeugen die Voraussetzung für den Einsatz von Partikelfiltern zur Reduktion des krebserregenden Feinstaubs.
Die Schweizer Regierung wurde aber auch schon für ihre inkonsequente Haltung kritisiert, da sie selbst mit schlechtem Beispiel vorangeht: Im Jahr 2006 waren immer noch 16'000 Armeewagen mit Dieselmotoren ohne Partikelfilter auf der Strasse im Einsatz.
Auch die Schweizer Forschung ist aktiv: Schweizer Wissenschafter an verschiedenen Schweizer Forschungsanstalten verfolgen aktiv Projekte zur Entwicklung neuer, umweltfreundlicher Treibstoffe wie auch zur Entwicklung neuer Transportmittel.
Externe Links
- CO2 und Klima Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
- Schadstoffe (Übersicht) Bundesamt für Umwelt BAFU
- Energieeffiziente Fahrzeuge Bundesamt für Energie BFE
