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Brennstoffzellen

PAC-Car II der ETH Zurich: Energieeffientes Fahren mit Brennstoffzellen. (in neuem Fenster)

Der PAC-Car II der ETH Zürich setzt Massstäbe in energieeffizientem Fahren: Weltrekord am Shell Eco-Marathons 2005 in Frankreich.© PAC-Car II

Schweizer Forscher sind bei der Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen führend.

Brennstoffzellen-Fahrzeuge werden elektrisch angetrieben; die elektrische Energie wird aus Wasserstoff (oder Methanol) erzeugt. Bislang sind fast ausschliesslich Autos und Busse mit Brennstoffzellen in Betrieb. Die Energieeffizienz wird in Fachkreisen allerdings bezweifelt. Herstellung, Lagerung und Transport von Wasserstoff sind aufwändig. Weitere Nachteile liegen in der begrenzten Lebensdauer der Brennstoffzellen sowie den hohen Kosten für die Aufbereitung.

Am Paul Scherrer Institut PSI wurde in Zusammenarbeit mit dem französischen Michelin-Konzern das Brennstoffzellen-Fahrzeug HY-LIGHT entwickelt. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit fand weltweite Beachtung.

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich ETH hat in Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung und Industrie den PAC Car I und II entwickelt. Mit dem PAC Car II konnte anlässlich des Shell Eco-Marathons 2005 sogar ein Weltrekord in energieeffizientem Fahren aufgestellt werden: 5'385 km wurden mit nur einem Liter Benzin bewältigt.

PAC-Car I und II haben die technischen Grenzen der Treibstoffeinsparung bei Strassenfahrzeugen untersucht. Sie sind ideale Versuchsträger, mit denen die aktuellsten Entwicklungen in der Aerodynamik, der Werkstofftechnik, im Leichtbau, in der Brennstoffzellen- und Antriebstechnik sowie in der Steuerungstechnik zu einem System integriert und getestet werden können. Ich bin überzeugt, dass einige der Ideen, die in diesem Projekt entstanden sind, in Zukunft in Strassenfahrzeugen realisiert werden und - entsprechend unserer Zielsetzung - dazu beitragen werden, den Treibstoffverbrauch und den Ausstoss von Schadstoffen von Personenwagen zu reduzieren.

Prof. Lino Guzzella, Leiter des Projekts, über die Motivation für PAC-Car II