Biologische Vielfalt in der Schweiz
Biodiversität - oder biologische Vielfalt - umfasst als Begriff die genetische Vielfalt, die Artenvielfalt und die Lebensraumvielfalt. Schätzungen zufolge sind in der Schweiz über 50'000 Pflanzen- und Tierarten beheimatet. Einen relativ kleinen Anteil stellen Säugetiere (83 Arten). Den weitaus grösseren Teil machen rund 30'000 Insektenarten aus. Die Zahl der Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische blieb zwischen 1997 und 2005 mehr oder weniger konstant. Dennoch verschwanden einige Arten. Andere, wie beispielsweise der Luchs, wurden wieder eingeführt, oder sie tauchen von selbst wieder auf, wie es beim Bären geschehen ist.
Heute geht man davon aus, dass gegen Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts die zahlenmässig höchste Artenvielfalt in der Schweiz erreicht wurde.
Die Schweiz hat die unverbindliche UN-Konvention über biologische Vielfalt 1994 unterzeichnet. Das Übereinkommen verlangt, dass die Biodiversität untersucht und überwacht werde. In der Schweiz wird dies mithilfe des Biodiversitätsmonitorings BDM verwirklicht. Wichtigste Ziele sind der Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt.
Externe Links
- Biologische Vielfalt Bundesamt für Umwelt BAFU
- Biodiversitäts-Monitoring Schweiz Bundesamt für Umwelt BAFU
- Das Forum Forum Biodiversität ist das wissenschaftliche Kompetenzzentrum für die Forschung zur Biodiversität in der Schweiz (Englisch) Forum Biodiversität Schweiz
- Begriffsdefinitionen und weiterführende Links Wikipedia
