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Naturparks in der Schweiz

In der Schweiz sind die Lebensräume vieler bedrohter Arten knapp bemessen und müssen daher besonders geschützt werden. Einige solcher Standorte von aussergewöhnlicher Bedeutung wurden daher unter Naturschutz gestellt.

Der Schweizerische Nationalpark im Engadin im Kanton Graubünden wurde 1914 gegründet und war der erste Nationalpark der Alpen und Mitteleuropas. Er wurde 1997 in die Liste der UNESCO-Biosphärenreservate aufgenommen.

Der Schweizerische Nationalpark verfolgt die drei Ziele Naturschutz, Forschung und Information. Rechtliche Grundlage bildet das Nationalparkgesetz von 1980, welches den Nationalpark als «... ein Reservat, in dem die Natur vor allen menschlichen Eingriffen geschützt und namentlich die gesamte Tier- und Pflanzenwelt ihrer natürlichen Entwicklung überlassen wird.» beschreibt.

In der Schweiz gibt es auch eine Reihe regionaler Naturparks: Der grösste ist der Park Ela mit einer Fläche von 600 Quadratkilometern; er ist 3 ½ mal grösser als der Nationalpark. Der Park Ela wurde im Juni 2006 eröffnet und umfasst die Talschaften von Albula und Surses/Oberhalbstein. Direkt an das Parkgebiet grenzen die Tourismusregionen Davos, Lenzerheide sowie Oberengadin/St. Moritz.

Im Gegensatz zum Nationalpark, dessen Zielsetzungen primär beim Naturschutz liegen, ist der Naturpark weniger als „Museum“, denn als Raum für Pflanzen, Tiere und Menschen zu verstehen.