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Rollende Landstrasse

Bagger im Lötschbergtunnel bei Arbeiten zur Gleisabsenkung (in neuem Fenster)

Gleisabsenkung im Lötschbergtunnel.© BLS

Luftverschmutzung, Lärm, Unfälle - in der Schweiz sind die Unmengen von durchfahrenden Lastwagen nicht gerade beliebt. Es ist deshalb auch schon einiges unternommen worden, um den Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Und dies recht erfolgreich: im Gegensatz zu den Nachbarländern, die ebenfalls vom alpenquerenden Güterverkehr betroffen sind, beförderte die Schweiz bereits im Jahr 2000 70% der alpenquerenden Güter per Bahn.

Eine der Massnahmen ist die so genannte "Rollende Landstrasse" die 2001 den Betrieb aufgenommen hat. Sie verkehrt zwischen Freiburg in Süddeutschland und Novara in Norditalien und befördert ganze Lastwagen (also nicht nur Container). Die Fahrt von Freiburg nach Novara dauert acht bis neun Stunden.

Die meisten Züge verkehren nachts, was für die Lastwagen-Chauffeure den Vorteil bringt, dass sie in dieser Zeit schlafen und am nächsten Morgen gleich weiterfahren können. Damit das Projekt überhaupt umgesetzt werden konnte, mussten der Lötschberg- und der Simplontunnel ausgebaut, Brücken erweitert und Trassen tiefer gelegt werden.

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