Die Schweiz und die Berge
In der Schweiz nehmen die Berge nicht nur sehr viel Platz ein (zwei Drittel der Oberfläche), sie haben auch die Schweizer Mentalität entscheidend mitgeprägt. So bekunden beispielsweise auch heute noch viele Menschen Mühe mit der politischen Öffnung des Landes. Die Berge sind auch aus wirtschaftlicher Sicht von grosser Bedeutung, spielt sich doch ein Grossteil des touristischen Lebens der Schweiz in den Alpen ab.
Im Zusammenhang mit dem Jahr der Berge im Jahr 2002 fanden in der Schweiz viele Aktivitäten statt. Neben Veranstaltungen zur Förderung von umweltverträglichem Tourismus gab es auch verschiedene kulturelle Darbietungen.
Nicht alle Schweizerinnen und Schweizer lieben "ihre" Berge: Gemäss einer Umfrage aus dem Jahr 1998 würden 42% der 15-32-Jährigen gerne die Hälfte der Berge gegen einen Streifen Meeresküste eintauschen.
Trotzdem: die Schweiz hat viele Gründe, auf ihre Berge stolz zu sein, denn diese bescheren ihr verschiedene Rekorde. So gibt es in keinem anderen europäischen Land mehr Viertausender als in der Schweiz, keinen höher gelegenen Bahnhof, oder Weinberg, kein höher gelegenes Dorf, keine höher gelegene Strassenbahn und keinen längeren Gletscher - um nur ein paar Beispiele zu erwähnen. Ausserdem führt auf den Pilatus die steilste Zahnradbahn (48%) der Welt.

