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Vom Getränk zur Speiseschokolade

Den eigentlichen Durchbruch erlebte die Schokolade dank dem Holländer Coenrad Johannes van Houten. 1828 patentierte er eine hydraulische Presse, mit der er die Qualität der flüssigen Schokolade verbessern wollte. Damit schuf er - ohne dies zu beabsichtigen - die Grundlage für die Speiseschokolade.

Van Houtens Presse entfernte einen grösseren Teil der Kakaobutter von den Bohnen, was dazu führte, dass eine solidere Masse entstand, die leichter zu Pulver verarbeitet werden konnte. Auf diese Weise entstand lösliches und gut verdauliches Kakaopulver.

Nach dem Pressen blieb viel Kakaobutter übrig - und genau dieses Nebenprodukt wurde schliesslich zur Basis für die feste resp. Essschokolade, die rund 20 Jahre nach van Houtens Innovation dem Engländer Joseph Fry als Grundlage für die Speiseschokolade diente.