Ursprünge der Schokolade in der Schweiz
1697 brachte der Züricher Bürgermeister Heinrich Escher die Schokolade aus Brüssel in die Schweiz. Zunächst wurde die Schokolade heimlich an verschiedenen Feierlichkeiten der Zürcher Zünfte konsumiert. 1772 wurde die für "tugendhafte Menschen unpassende" Schokolade vom der Zürcher Stadtrat verboten (die Schokolade galt als Aphrodisiakum).
Die erste Schokoladefabrik, die 1750 von zwei italienischen "Cioccolatieri" in einer ehemaligen Papiermühle in Bern gebaut wurde, musste wegen Absatzschwierigkeiten bald wieder geschlossen werden. Trotzdem wurden gegen Ende des 18. Jahrhunderts in der Westschweiz (Vevey, Morges und Lausanne) und im Tessin (Bleniotal) weitere Schokoladefabriken gebaut. Die erste Schokoladenstube (frz. "Chocolaterie") wurde 1792 in Bern eröffnet.
