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Käserezepte: Fondue

Für das Fondue – der Name kommt vom französischen Wort 'fondre' (schmelzen) – gibt es viele verschiedene Zubereitungsarten. Hier ist eine davon:

Fondue moitié-moitié
Für diese Spezialität braucht man eine spezielle Fonduepfanne, das so genannte Caquelon, und ein Rechaud mit regulierbarer Flamme

1 Knoblauchzehe Mit der Gabel leicht zerdrücken; das Caquelon damit ausreiben.

3 dl trockener Weisswein
3 KL Maismehl

Hinzufügen, auflösen und auf der Herdplatte zum Kochen bringen.

400g Vacherin
400g Gruyère; gerieben

Langsam hinzufügen und bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren schmelzen lassen.
Pfeffer, Kirsch Nach Belieben der Käsemasse beifügen.

600-800g Halbweissbrot in 2 - 3 cm grosse Würfel schneiden

Das Caquelon kurz vor dem Kochen, sobald die Mischung eine sämige Konsistenz hat, auf das Rechaud stellen.

Das Fondue auf dem Rechaud bei gleichmässiger Temperatur halten. Die auf die Fondugabel gespiessten Brotwürfel in das Fondue tauchen und anschliessend geniessen. Mit jedem Brotwürfel muss die Mischung auch gerührt werden, damit sich die Käsemasse nicht am Boden festsetzt.

Getrunken wirde zum eher schwer verdaulichen Fondue meistens Weisswein oder Tee.

Achtung: wem ein Stück Brot in der heissen Käsemasse verloren geht, kann bestraft werden! Diese Strafen fallen jedoch meistens äusserst glimpflich aus, wenn sie überhaupt verhängt werden, und es gibt dafür auch keine festen Regeln. Ganz im Sinne der schweizerischen Tradition von Föderalismus und Demokratie wird das Strafmass von der Fondue-essenden Gruppe jeweils selbst bestimmt. Halten sich die Fondue-Essenden beispielsweise in einer Skihütte auf, kann es schon vorkommen, dass man zur Strafe einmal barfuss (im Schnee!) um die Hütte rennen muss...