Personenverkehr der SBB
Die Schweizer lieben es im Zug zu reisen. Im Durchschnitt reist jeder Einwohner der Schweiz 1739 km pro Jahr in öffentlichen Verkehrsmitteln. Im weltweiten Vergleich schlagen nur die Japaner mit 1897 km pro Jahr die Schweizer in der Nutzung des öffentlichen Verkehrs. Die SBB befördern jedes Jahr mehr als 306 Millionen Fahrgäste auf einem Schienennetz von über 3000 km.
Der Personenverkehr hat sich sowohl bei Fern- und Langstrecken sowie im grenzüberschreitenden Reisen verstärkt.
Internationale Strecken
Mit dem Projekt "Bahn 2000" und der NEAT wurde die Verbindung der Schweizer zu den transeuropäischen Strecken geschaffen. Damit sich die Westschweiz durch die Alpenprojekte nicht an den Rand gedrängt fühlt, arbeiten die SBB eng mit den französischen Staatsbahnen, SNCF, zusammen: Gemeinsam soll eine direkte Verbindung Paris-Genf-Mailand entstehen.
Die Schweiz beteiligt sich zudem mit 100 Millionen Schweizer Franken am Bau einer Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Dijon und Mulhouse. Diese Strecke verringert die Reisezeit von Zürich/Basel nach Paris um zwei Stunden. Seit der Einführung des TGV-Est im Juni 2007 ist man von Basel aus in dreieinhalb Stunden in der französischen Hauptstadt.
Grenzüberschreitender Bahnverkehr
Heute sind auf lokalem Gebiet die Grenzen verschwunden, denn die SBB arbeiten mit den angrenzenden Bahngesellschaften eng zusammen. Gemeinsam bieten sie einen abgestimmten Service für das grenzüberschreitende Pendeln mit der Bahn an.
Von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Eisenbahnen können auch die Grenzgängerinnen und Grenzgänger profitieren. Sowohl in den Grenzregionen um Genf und Basel als auch in der Bodenseeregion arbeiten die SBB mit den Bahngesellschaften aus den Nachbarländern zusammen.

