Offizielles Schweizer Informationsportal

Offizielles Schweizer Informationsportal

Your Gateway to Switzerland

Flüchtlingspolitik

Asylsuchende aus Mazedonien, Lausanne 2005

Asylsuchende aus Mazedonien, denen die Ausschaffung droht, suchen Schutz in einer Kirche in Lausanne (2005)© Julie Hunt / swissinfo

Die Schweiz ist stolz auf ihre humanitäre Tradition. Sie war schon in der Vergangenheit Zufluchtsort für politisch Verfolgte, welche das Leben in der Schweiz mit ihrer Kultur und ihrem Wissen bereicherten.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik waren im Jahr 2001 ein Drittel der in der Schweiz wohnhaften Menschen entweder Migrant/-innen oder deren Nachkommen.

Während des zweiten Weltkriegs wurden viele Flüchtlinge mit der Begründung zurückgewiesen, sie seien keine politisch Verfolgten und hätten deshalb kein Anrecht auf Asyl. Ausserdem sei "das Boot voll", es habe keinen Platz mehr in der Schweiz. Unter den Zurückgewiesenen waren vor allem Juden, aber auch polnische und russische Zwangsarbeiter sowie Bürgerinnen und Bürger aus Frankreich und Italien, die vor Zwangsarbeit oder Militärdienst unter der Naziherrschaft fliehen wollten.

Zur Zeit des Kalten Kriegs nahm die Schweiz viele Flüchtlinge aus Ungarn und der damaligen Tschechoslowakei auf.

In den vergangenen Jahren fanden viele Flüchtlinge aus verschiedenen Konfliktgebieten Zuflucht in der Schweiz. Im Jahr 2004 stammten die meisten Asylgesuche von Menschen aus Serbien und Montenegro.

Im Verhältnis zur Wohnbevölkerung gehört die Schweiz in Westeuropa zu den Ländern mit den meisten Asylgesuchen. Gemäss dem Bundesamt für Migration waren dies zwischen Anfang 2003 und Ende September 2004 441 Gesuche auf 100'000 Einwohner/-innen.

Externe Links