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Forschungsplatz Schweiz

Längst ist die Schweiz in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Technologie international anerkannt. Sowohl der Bund wie auch die Privatwirtschaft sprechen jedes Jahr eine grosse Zahl von Fördermittel, um diese kompetitive Stellung der Schweiz zu halten. Die Forschung in der Schweiz wird zu zwei Dritteln durch die Privatwirtschaft finanziert. Deren wichtigsten Bereiche sind die Chemie, Pharmaindustrie sowie die Elektro- und Metallindustrie.

Rolex Learning Center, EPFL (in neuem Fenster)

Rolex Learning Center, EPFL© Alain Herzog

Wo geschieht die Forschung?

Grundlagenforschung bleibt hauptsächlich den Universitäten und den Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich (ETH) und Lausanne (EPFL) vorbehalten. Die Fachhochschulen konzentrieren sich auf die angewandte Forschung und Entwicklung und verfolgen die Schaffung von engen Beziehungen zwischen den Laboratorien der Hochschulen und der Wirtschaft.

Dank vieler Programme im europäischen und weltweiten Ausland sind Schweizer Forscherinnen und Forscher auf dem gesamten Globus tätig. Die Schweiz nimmt an zahlreichen Forschungsprogrammen teil. Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF sowie das Bundesamt für Berufsbildung und Technologien BBT schaffen im Namen des Bundes die nötigen Voraussetzungen, damit der Wissenstransfer in den internationalen Netzwerken problemlos erfolgen kann.

Die Akademie der Wissenschaft, ein Zusammenschluss aus den vier wissenschaftlichen Akademien (Akademie der Naturwissenschaften, Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften) bündelt die Kräfte und koordiniert die Arbeiten, damit ein möglichst fokussierter Output entsteht. Der Verbund wird durch die Kompetenzzentren TA-Swiss und Science et Cité ergänzt. Die Akademien sind nicht nur Brückenbauerinnen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, sondern betreuen auch mittel- und längerfristige wissenschaftliche Vorhaben wie unter anderem das Historische Lexikon der Schweiz.

In internationalen und privaten Institutionen wird genauso intensiv geforscht. In Rüschlikon, in der Nähe von Zürich, sitzt das Europalabor des amerikanischen Hightech-Konzerns IBM. In der Nähe von Genf hat das Europäische Laboratorium für Teilchenphysik CERN seinen Sitz.