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Seeufer-Siedlungen

Unterwasser-Archäologie im 19. Jahrhundert

Unterwasser-Archäologie im 19. Jh.: die Suche nach Überresten von prähistorischen Seeufer-Siedlungen im Genfersee© Stefan Rebsamen / Bern Historical Museum

Zu den interessantesten archäologischen Funden gehören die Seeufer-Siedlungen aus Pfahlbauten. Die ältesten stammen aus dem 4. Jhd. v. Chr. Solche Pfahlbauten wurden in der ganzen Schweiz gefunden, so z.B. am Neuenburger- und Bielersee in der Westschweiz, am Zuger- und Zürichsee in der Zentralschweiz sowie am Bodensee in der Ostschweiz.Die Siedler bauten ihre Häuser auf Pfählen an den Seeufern, damit sie kein wertvolles Agrarland verbauen mussten. Die Bewohner/-innen der Pfahlbauten mussten jedoch flexibel sein: bei Hochwasser waren sie nicht selten gezwungen, ihre Häuser vorübergehend oder für immer zu verlassen. Trotz dieser Risiken wurde während rund 3'000 Jahren in Pfahlbausiedlungen gewohnt.

 

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