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Die Schweiz nach Napoleon

Nach Napoleons Niederlage im Russlandfeldzug (1812) wandte sich die Stimmung in der Schweiz gegen ihn. Dies kam den von Österreich angeführten Alliierten entgegen, denn sie waren daran interessiert, den französischen Einfluss in der Schweiz zu unterdrücken.

Ende 1813 übernahmen wieder die vorrevolutionären Behörden die Macht in der Schweiz, und die alten kantonalen Verfassungen mit ihren sozialen und politischen Ungleichheiten wurden wieder in Kraft gesetzt. Die neuen Kantone blieben jedoch bestehen, auch wenn dies die früheren Herrscher über diese Gebiete zu verhindern suchten.

In einem neuen Eidgenössischen Vertrag, der im August 1815 unterzeichnet wurde, erhielten die Kantone ihre (fast) vollständige Souveränität (Ausnahme: Aussenpolitik) zurück.

Wallis, Neuenburg und Genf traten der Eidgenossenschaft 1815 bei. Das Territorium des Bistums Basel (Jura) wurde von Frankreich übernommen und zum grössten Teil Bern zugesprochen. Dies war die letzte bedeutende Verschiebung der Schweizer Grenze.