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Die Entwicklung des Bankenwesens

Schweizer Banknote von 1911 (in neuem Fenster)

Reproduktion des berühmten ''Holzfällers'' (Gemälde von Ferdinand Hodler) auf der Rückseite einer 50-Franken-Banknote 1911.© Swiss National Bank

Die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts führten zu einer Änderung des Bankensystems in der Schweiz.

Der Bau des Eisenbahn- und des Stromnetzes sowie die allgemeine industrielle Expansion waren nur mit Hilfe enormer Investitionen möglich. In der zweiten Hälfte des 19. Jhd.s. entstanden grosse Industriebanken, welche ihr Kapital von privaten Aktionären erhielten und so in der Lage waren, viele ehrgeizige Projekte zu unterstützen.

Da die grossen Industriebanken nicht an der Verwaltung kleinerer Summen interessiert waren, entstanden für die Handwerker und Bauern Genossenschaftsbanken und Sparkassen.

Die Schweizerische Nationalbank wurde 1907 gegründet.