Arbeitsbedingungen in den Fabriken
Nicht alle sozialen Schichten profitierten vom Wirtschaftswachstum. Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter/-innen waren äusserst hart: die Arbeitstage waren sehr lang und Kinderarbeit weit verbreitet.
Mit der Zeit erliessen einige Kantone jedoch Gesetze, welche die maximal erlaubte Arbeitszeit festlegten. Trotz heftiger Proteste seitens der Fabrikbesitzer wurde 1877 schliesslich das erste nationale Fabrikgesetz gutgeheissen, das die wöchentlich erlaubte Arbeitszeit auf 65 Stunden beschränkte.
Es gab auch Fabrikanten, die sich um das Wohl ihrer Arbeiter kümmerten: diese errichteten Wohnungen, Kantinen und Krankenversicherungsmodelle für ihre Angestellten.
