Vom Staatenbund zum Bundesstaat
Der Grundstein für die moderne Schweiz wurde im 19. Jhd. gelegt. Das wichtigste Ereignis war zweifellos die Annahme der Verfassung von 1848, welche dem Land eine zentralistischere Form gab und einen einzigen Wirtschaftsraum bildete, der den kantonalen Rivalitäten ein Ende setzte und so eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglichte.
Unter anderem schaffte die neue Regierung die internen Zölle ab, vereinheitlichte Währung Masse und Gewichte und monopolisierte das Postwesen.
Diese Voraussetzungen ermöglichten die Entwicklung verschiedener Industriezweige und Dienstleistungen (Chemie-, Maschinen-, Nahrungsmittelindustrie und Bankwesen), die bis heute Eckpfeiler der Schweizer Wirtschaft sind.
Trotz dieser Fortschritte war das 19. Jhd. eine schwierige Zeit für viele Menschen in der Schweiz. Armut, Hunger und schlechte Arbeitsaussichten führten zu einer Auswanderungswelle, u.a. nach Nord- und Südamerika.
Externe Links
- Bundesstaat Historisches Lexikon der Schweiz
- Historische Karten 1888-1913 Bundesamt für Statistik
- Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft Bundesverwaltung