Offizielles Schweizer Informationsportal

Your Gateway to Switzerland

Geschichte

Konsolidierung und Expansion

Die Schlacht am Morgarten 1315: Wandbild am Rathaus Schwyz (in neuem Fenster)

Die Schlacht am Morgarten 1315: Wandbild am Rathaus Schwyz© julia slater / swissworld.org

Bereits vor dem Rütlischwur hatten die Habsburger, die über weite Teile der Zentralschweiz herrschten, ihre Macht Richtung Osten nach Österreich ausgebaut.

Aber ihr Machthunger war damit keineswegs gestillt. Sie wollten ihren Einfluss an der Gotthardroute festigen und die Gebiete zurückerobern, die sie verloren hatten. Die Eidgenossen waren sich dieser Gefahr bewusst und entschlossen, sich gegen die Habsburger zu wehren. Bei der Schlacht am Morgarten im Jahre 1315 besiegte eine kleine Einheit eidgenössischer Soldaten ein Heer von österreichischen Gegnern.

In den 40 Jahren nach Morgarten expandierte die Eidgenossenschaft allmählich: 1332 trat Luzern der Föderation bei, 1351 stiessen Zürich, 1352 Glarus und Zug, und 1353 Bern zur Eidgenossenschaft. Zu dieser Zeit wurde der heute geläufige Begriff ‚Kanton’ noch nicht verwendet. Die Mitglieder der Eidgenossenschaft von 1353 wurden ‚Orte’ genannt.
Von 1353 bis 1481 blieb die Zusammensetzung der Eidgenossenschaft unverändert.

Obschon es im Habsburgerreich auch andere Bündnisse gab, war die Schweizerische Eidgenossenschaft eine Ausnahme: nirgends sonst bestanden Allianzen aus städtischen und ländlichen Gebieten. Ausser in der Schweiz wurden die ländlichen Gebiete von den Städten ‘geschluckt’.