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Geschichte

Die Geburt der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Die Rütliwiese am Vierwaldstättersee (in neuem Fenster)

Die Rütliwiese am Vierwaldstättersee© julia slater / swissworld.org

Als Ursprung der Schweizerischen Eidgenossenschaft gilt üblicherweise der Rütli-Schwur von 1291, an dem sich die drei so genannten Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden (heute in Ob- und Nidwalden aufgeteilt) gegenseitige Unterstützung schworen.

Auslöser für diesen Schwur war der Tod des deutschen Kaisers Rudolf von Habsburg, der den Schweizern relativ viel Freiheit überlassen hatte. Aus Angst, der neue Herrscher könnte ihnen diese Rechte und Freiheiten wegnehmen wollen, schlossen sich die drei Orte zu einem Bund zusammen. Wahrscheinlich waren schon früher ähnliche Allianzen geschlossen worden, der Rütlischwur ist jedoch der erste, der schriftlich dokumentiert ist. Die Rütliwiese am Vierwaldstättersee, auf der dieser Bund geschlossen wurde (deshalb ‘Rütlischwur’) gilt als schweizerisches Freiheitssymbol.

Im Zusammenhang mit dem Rütlischwur wird oft der Name von Wilhelm Tell genannt. Tell soll den bösen Vogt Gessler, der für die Habsburger die Schweiz verwaltete und die lokale Bevölkerung vieler Freiheiten beraubte, getötet haben. Ob die Geschichte um Wilhelm Tell wirklich stimmt, ist heute sehr umstritten. Sie zeigt jedoch auf, welche Sorgen die Menschen zu jener Zeit bedrückten.

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