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Geschichte

Die Schweiz im 20. Jahrhundert

Bruder Klaus, Gemälde in der Emmaus Kapelle bei Bremgarten im Aargau (in neuem Fenster)

Bruder Klaus, der im 15. Jhdt. die schweizerische Neutralität propagierte, schützt sein Land zur Zeit des Krieges. Gemälde von 1944 in der Emmaus Kapelle nahe Bremgarten, Kanton Aargau.© swissworld.org

Das 20. Jhd. war allgemein geprägt von einer Reihe markanter Entwicklungen auf den unterschiedlichsten Gebieten.

Innenpolitisch fand ein Wandel in Richtung Mehrparteiensystem statt. Während zu Beginn des Jahrhunderts eine Partei alle Posten in der Regierung (Bundesrat) besetzt hielt, waren Ende des Jahrhunderts vier Parteien im Bundesrat vertreten.

Auch wirtschaftlich gab es riesige Veränderungen. Das Agrarland Schweiz entwickelte sich zu einem Industriestaat, was zur Folge hatte, dass mehr Menschen ein - als auswanderten.

Der Lebensstandard der meisten Schweizer/-innen erhöhte sich beträchtlich. Die Arbeitsbedingungen und die soziale Sicherheit wurden immer besser und das Warenangebot immer reichhaltiger.

Mit der Entwicklung der Exportwirtschaft änderte sich auch das Verhältnis zu Europa und dem Rest der Welt.

Politisch blieb die Schweiz zwar neutral – sie beteiligte sich nicht aktiv an den beiden Weltkriegen - die Neutralität war jedoch immer wieder Gegenstand heftiger Diskussionen. Vor allem die Fragen nach der Europäischen Integration der Schweiz und der allgemeinen Globalisierung stellten das Abseitsstehen der Schweiz immer wieder in Frage.