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Politische Veränderungen zu Beginn des Jahrhunderts

Eine Volksinitiative forderte 1918 erfolgreich die Einführung des Proporzsystems, weshalb die Freisinnig Demokratische Partei bei den Wahlen im Jahr 1919 fast die Hälfte ihrer Sitze im Parlament an andere Parteien verlor.

Am meisten profitierten die Sozialdemokraten sowie die Bauern und Gewerbepartei (BGB). Trotz dieses Erfolgs der Sozialdemokraten zeichnete sich bald einmal die Dominanz des so genannt bürgerlichen Blocks (FDP, Konservative und BGB) in der Schweizer Politik ab.

Die Sozialdemokratische Partei machte in der Folge mit Hilfe des Initiativ- und Referendumsrechts immer wieder auf die Interessen der Arbeiterklasse aufmerksam und entwickelte sich allmählich von einer Partei, welche die Konfrontation suchte, zu einer Reformpartei.

Ihr Versuch, 1929 einen Sitz im Bundesrat zu erlangen, scheiterte jedoch am Widerstand der Konservativen.