Die Aussenpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg
Wie bereits vor und während dem Zweiten Weltkrieg wurde die Schweizer Aussenpolitik auch nach dem Krieg vom Prinzip der Neutralität geprägt. Eine gewisse Öffnung war jedoch spürbar: so trat die Schweiz einigen internationalen Vereinigungen bei, sofern diese ihre Neutralität nicht gefährdeten: die Schweiz war an der Gründung der EFTA (Europäische FreihandelS-Assoziation) beteiligt, die 1960 ins Leben gerufen wurde. Weiter trat die Schweiz 1963 als Vollmitglied dem Europarat bei. Seit 1996 ist die Schweiz ausserdem Mitglied der NATO-Vereinigung „Partnerschaft für den Frieden“, die nach dem Fall des Kommunismus ins Leben gerufen worden ist.
Obwohl die Schweiz schon längere Zeit vielen Unterorganisationen der Vereinten Nationen (UNO) angehörte und der europäische Hauptsitz der UNO in Genf liegt, trat die Schweiz erst im Jahr 2002 als Vollmitglied der UNO bei.
Bis heute ist die Schweiz jedoch nicht Mitglied der Europäischen Union (EU). Die Beziehung zwischen der Schweiz und der EU wird über bilaterale Verträge gesteuert.