Offizielles Schweizer Informationsportal

Your Gateway to Switzerland

Geschichte

Aussenpolitik der Zwischenkriegszeit

Um weitere globale Konflikte zu vermeiden, gründete die internationale Gemeinschaft 1920 den Völkerbund mit Hauptsitz in Genf. In einer Volksabstimmung entschied sich eine hauchdünne Mehrheit der Schweizer Bürger für einen Beitritt zu diesem Bündnis.

In der Zwischenkriegszeit kämpften zwei ideologische Bewegungen - der Kommunismus und der Faschismus - um möglichst viel Einfluss. Den Kommunismus beurteilten die Regierung und ein Grossteil der Bevölkerung kritischer als den Faschismus.

Die Schweizer Aussenpolitik hatte in den 30-er Jahren die Tendenz, die Gefahr des Faschismus zu ignorieren. So verzichtete die Schweiz 1935 auf eine Verurteilung des italienischen Einmarsches in Abessinien (heute: Äthiopien) oder auf die Verhängung der Sanktionen, die vom Völkerbund verlangt wurden, nachdem Hitler 1938 Österreich annektiert hatte.

Gleichzeitig lehnte es die Schweiz ab, die kommunistische UdSSR anzuerkennen.