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Geografie

Kontraste

Einer der berühmtesten Berge: Das Matterhorn im Kanton Wallis (4'478 m.ü.M.) (in neuem Fenster)

Das Matterhorn (4'478 m.ü.M.), auch ''Berg der Berge'' genannt, im Kanton Wallis© Lucyna Koch

Das Weisshorn Massiv im Kanton Wallis besteht aus fünf 4000ern (in neuem Fenster)

Weisshorn Massiv mit Weisshorn (4'505 m.ü.M.) in den Walliser Alpen© Grächen Tourism

Zwischen dem Kalkmassif der Berner Alpen und dem Granitgestein der Walliser Alpen fliesst die Rhone  durch den grössten Föhrenwald der Schweiz (in neuem Fenster)

Naturpark Pfynwald, Kanton Wallis, nur 25 km vom Weisshorn entfernt© julia slater / swissworld.org

Die topografischen Unterschiede auf kleinem Raum bringen zahlreiche geografische Kontraste hervor.

Der tiefste Punkt ist mit 196 Meter über Meer Ascona am Lagio Maggiore im Tessin. Hier wachsen Palmen und es herrscht mediterranes Klima.

Am höchsten Punkt, der Dufour-Spitze im Monte-Rosa Massiv (4'634 M.ü.M.), sind die Klimabedingungen arktisch und es liegt das ganze Jahr Schnee. Die Distanz zwischen Ascona und Dufour-Spitze beträgt nur 70 Kilometer.

Berg und Tal

Das Wallis ist ein Bergkanton, berühmt durch das Matterhorn und den 24 km langen Aletschgletscher. In den Tälern wachsen Aprikosen, Pfirsiche, Tomaten und Trauben.

Feucht und trocken

In Stalden (Kanton Wallis) gibt es so wenig Regen wie in der Steppe, 52 Zentimeter im Jahr. Im Monte Rosa-Gebiet nur 40 km von Stalden entfernt sind es dagegen 400 Zentimeter.

Klein und komplex

Ein Beispiel: der Kanton Graubünden ist 7'100 km2 gross und hat 150 Täler. Seine Flüsse fliessen in drei verschiedene Meere, in die Nordsee, ins Mittelmeer, ins Schwarze Meer. Während andere Gebiete der Schweiz sehr dicht besiedelt sind leben im Kanton Graubünden nur 170'000 Personen und man spricht drei Sprachen.