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Suonen: Historische Wasserkanäle

Reparatur einer Suone (historische Wasserleitung) im Schweizer Kanton Wallis. (in neuem Fenster)

Gefährliche Reparatur einer unter überhängenden Felsen angebrachten Suone bei Savièse in den 1930er Jahren.© Charles Paris /Médiothèque Valais

Auch wenn die Schweiz im Allgemeinen über genügend Wasser verfügt, gibt es doch Gebiete, die im Sommer sehr trocken sind. So wurden auf dem Gebiet des heutigen Kanton Wallis vor mehreren Hundert Jahren künstliche Kanäle gebaut, damit das Wasser auf die Felder umgeleitet werden konnte.

Im Mittelalter waren rund 20'000 Kilometer dieser «Suonen» genannten Kanäle in Gebrauch, zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es noch 2000.

Im günstigsten Fall konnten die Walliser natürliche Kanäle für die Bewässerung ihrer Felder ausnützen oder einfach Gräben bauen, um das Wasser umzuleiten. Im Extremfall riskierten sie ihr Leben, um entlang den Felswänden Kanalsysteme aus Holz zu bauen.