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Wassersport

Viele Schwimmer im Rhein bei Basel (in neuem Fenster)

Schwimmen im Rhein bei Basel.© Basel Tourism

Wer im Sommer die Hauptstadt Bern zum ersten Mal besucht, wird überrascht sein, wenn er oder sie die vielen Köpfe sieht, die aus dem Fluss Aare ragen. Das Schwimmen in der Aare, deren Temperatur maximal 19°C erreicht, ist in Bern ein beliebter Zeitvertreib. Es ist in der Tat ein schönes und aufregendes Gefühl, den Körper von der Strömung treiben zu lassen, das Parlamentsgebäude an sich vorbeiziehen zu sehen und sich dann rechtzeitig darauf zu konzentrieren, wieder ans Ufer zu schwimmen, um die letzte Ausstiegsmöglichkeit aus dem Wasser nicht zu verpassen. So einzigartig und verlockend das Schwimmen in der sauberen Aare auch ist, die Strömung darf nicht unterschätzt werden. Jedenfalls ist das Bad in der Aare nur geübten Schwimmerinnen und Schwimmern zu empfehlen.

Wer keine Lust hat, sich den kühlen Temperaturen der Aare direkt auszusetzen, sich jedoch trotzdem gerne treiben lassen möchte, kann dies in einem Gummiboot tun. Zu diesem Zweck packen viele Leute ihre Gummiboote in Rucksäcke oder Taschen, fahren mit dem Zug flussaufwärts in die Nähe von Thun, blasen ihre Boote auf und lassen sich von der Strömung die rund 30 Kilometer nach Bern treiben. In Bern angekommen laden zum Beispiel beim Eichholz verschiedene Feuerstellen dazu ein, Cervelats (typisch schweizerische Wurst) oder andere Köstlichkeiten zu braten.

Auch an den Schweizer Seen tummeln sich an warmen Sommertagen unzählige badelustige und sonnenhungrige Menschen. Bunte Badetücher werden an den Ufern ausgebreitet, und es wird nach Herzenslust gebadet, ausgeruht, gespielt, gelesen, gegessen und getrunken. Wer keinen See in der Nähe hat, braucht deswegen jedoch nicht auf das sommerliche Badevergnügen zu verzichten: zahlreiche Freibäder laden zum Verweilen ein.