Team Alinghi
Dass die Schweiz eine grosse Segelnation wird, hätte vor einigen Jahren noch niemand geglaubt. 2007 hat der Schweizer Titelverteidiger Team Alinghi der Société Nautique de Genève den 32. America’s Cup in Valencia mit einem 5:2-Sieg über den Herausforderer Emirates Team New Zealand für sich entschieden
Mit dem Sieg 2003 in Neuseeland gewann erstmals ein europäisches Team diese weltweit bekannteste Segelregatta. Das Team Alinghi wurde vom Schweizer Unternehmer Ernesto Bertarelli, ehemaliger CEO der Genfer Biotechfirma Serono, gegründet.
Die Schweiz hat zwar keinen Meeresanschluss, dafür viele kompetente Wissenschaftler. So arbeiteten Forscher der Eidg. Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL) an der Entwicklung der siegreichen Yachten mit. Gebaut wurden die Boote in der Werft "Décision" in Vevey am Genfersee (Kanton Waadt).
Die Herrschaft Alinghis über den America’s Cup ist vorbei. Am 14. Februar verlor Alinghi das Duell gegen seinen Konkurrenten BMW Oracle in den Gewässern vor Valencia.
Die Siege der Alinghi führten in der Schweiz zu einem wachsenden Interesse für den Segelsport, der bis dahin im Vergleich zu Sportarten wie Skifahren, Tennis oder Fussball wenig Beachtung fand.
Neben dem Alinghi-Team stammen weitere erfolgreiche Segler wie Pierre Fehlmann (1986/87 Gewinner des Whitbread-Rennens um die Welt), Bernard Stamm, Steve Ravussin, Dominique Wavre oder Laurent Bourgnon aus der Schweiz.
Externe Links
- Ein Sekunde für die Ewigkeit... swissinfo (2007)
- Team Alinghi Offizielle Webseite
- EPFL Eidg. Technische Hochschule Lausanne (in Englisch und Französisch)
