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Stéphane Lambiel

Stéphane Lambiel mit seiner ersten WM-Goldmedaille. (in neuem Fenster)

Stéphane Lambiel mit seiner ersten WM-Goldmedaille.© Harry Hangartner

Stéphane Lambiel (geboren am 02.04.1985) ist der erfolgreichste Schweizer Eiskunstläufer. Neben seinem technischen Können verfügt er auch über eine ausserordentliche Ausdrucksstärke. Weltbekannt ist er für seine Pirouetten, die zu den schnellsten und originellsten in der Eiskunstlaufszene zählen.

Nachdem er seit seiner frühen Jugend an verschiedenen internationalen Wettkämpfen und Schweizer Meisterschaften bereits viele sehr gute Platzierungen erreicht hatte, gewann er 2005 in Moskau seinen ersten Weltmeistertitel. Seit Denise Biellmann (Weltmeisterin 1981) war dies keinem Schweizer Eiskunstläufer und keiner Schweizer Eiskunstläuferin mehr gelungen.

Im Jahr 2006 knüpfte Lambiel an seine guten Leistungen aus dem Vorjahr an: An den Olympischen Winterspielen in Turin gewann er die Silbermedaille und an der Weltmeisterschaft in Calgary verteidigte er seinen Titel aus dem Vorjahr.

Es folgten Zeiten des Zweifels bei Stéphane Lambiel. 2007 sagte er seine Teilnahme an den Europameisterschaften aufgrund von Motivationsproblemen ab, vermochte aber an den Weltmeisterschaften in Tokyo erneut Publikum und Preisgericht mit seiner legendären Flamenco-Kür zu verzaubern und erreichte den dritten Podestplatz.

In der Saison 2007/2008 gewann er überraschenderweise das Grand Prix Finale in Turin. Aus den Europameisterschaften ging er als Silbermedaillengewinner hervor. Die Weltmeisterschaften in Göteborg hingegen schienen nicht unter einem guten Stern zu stehen: Nachdem ihm im Kurzprogramm eine Sprungkombination abgewertet wurde, konnte er sich mit der Kür nicht mehr ganz nach vorne kämpfen und erreichte den 5. Platz.

Im Oktober 2008 gab Stéphane Lambiel aufgrund anhaltender körperlicher Beschwerden seinen Rücktritt bekannt. Kaum ein Jahr später kündigte er sein Comeback im Wettkampfsport an und gab seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Vancouver an. Dort verpasste er nur knapp den Sprung auf dem Podium und beendete auf dem vierten Rang.

 

Ehrenamtliches Engagement
Stéphane Lambiel engagiert sich für die Stiftung "Moi pour Toit", die in Kolumbien Schulen und Unterkünfte für Strassenkinder baut.

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