Offizielles Schweizer Informationsportal

Offizielles Schweizer Informationsportal

Your Gateway to Switzerland

Fabian Cancellara

Olympische Medaillen wurden gefeiert: Karin Thürig, Fabian Cancellara, Sergei Aschwanden. (in neuem Fenster)

Olympische Medaillen wurden gefeiert: Karin Thürig, Fabian Cancellara, Sergei Aschwanden.

Der Berner Radprofi Fabian Cancellara (geboren 18.03.1981) verhalf dem Radsport in der Schweiz zu neuem Ruhm. 2008 gewann Cancellara die olympische Goldmedaille in seiner Spezialdisziplin, dem Zeitfahren, und die Silbermedaille im Strassenrennen. In Beijing ging für ihn ein Traum in Erfüllung. 

In der Radsportszene trägt Cancellara den Übernamen "Spartakus". Mit 13 Jahren entdeckte er seine Liebe zum Radsport und arbeitete von da an hart und zielgerichtet an seiner Sportlerkarriere. 1998 holte er sich seinen ersten Weltmeistertitel bei den Junioren. Im Jahr darauf verteidigte er diesen erfolgreich. 2001 wechselte er in den Profiradsport. Die Erfolge liessen nicht lange auf sich warten. Im Prolog der Rhodos-Rundfahrt sowie in der Gesamtwertung ging er als Sieger hervor. 2002 wurde er Schweizer Meister im Zeitfahren, ebenso in den Jahren 2004, 2005, 2006, 2007 und 2008. An den Weltmeisterschaften im Zeitfahren siegte er 2006, 2007, 2009 und 2010.

Seine Sprintstärke ist legendär und wird von seinen Rivalen besonders in den Finishes gefürchtet. Die letzte Etappe der Tour de Suisse 2008 gewann er nach einem phänomenalen Sprint. Cancellara kündigte den Etappensieg vor dem Rennen an, ebenso seinen Sieg beim Zeitfahren an den Olympischen Spielen in Beijing. Die Goldmedaille in Cancellaras Spezialdisziplin ist bis jetzt die Krönung einer mit Erfolgen gepflasterten Karriere.

Die letzte Etappe der Tour de Suisse 2009 entschied Cancellara in einem fantastischen Zeitfahren vor heimischem Publikum in Bern für sich. Etappen- und Gesamtsieg gingen an den Berner. 2009 wurde Cancellara zudem zum ersten Mal Schweizer Meister auf der Strasse. Und Cancellaras Erfolgswelle riss nicht ab: Im September 2009 wurde er erneut Weltmeister im Zeitfahren in Mendrisio im Kanton Tessin. Auf dem Siegerpodest hob er drei Finger - zum dritten Mal Weltmeister!

2010 in Geelong (Australien) hob er vier Finger bei der Zieleinfahrt! Nach einer perfekten Fahrt gewann er mit rund einer Minute Vorsprung seinen vierten WM-Titel im Zeitfahren und schrieb damit Radsportgeschichte!

Auszeichnungen

  • 2008 wurde er Schweizer Sportler des Jahres.

Externe Links