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Roger Federer

Siegesfeier im House of Switzerland: Olympisches Gold im Doppel für Roger Federer und Stanislas Wawrinka an den Spielen in Beijing 2008. (in neuem Fenster)

Siegesfeier im House of Switzerland: Olympisches Gold im Doppel für Roger Federer und Stanislas Wawrinka an den Spielen in Beijing 2008. © swissworld.org

Roger Federer (geboren am 08.08.1981) ist der bekannteste und erfolgreichste Schweizer Sportler. Fast viereinhalb Jahre führte er als Weltnummer 1 die Rangliste im Herrentennis an. Am 18. August 2008 sowie erneut am 6. Juni 2010 löste ihn Rafael Nadal an der Spitze ab. Ende Februar 2007 brach Roger Federer einen bisher von Jimmy Connors gehaltenen Rekord aus dem Jahr 1977, indem er die Tennis-Weltrangliste insgesamt 160 Wochen ununterbrochen anführte.

Roger Federer hat jedes Grand-Slam-Turnier mindestens einmal gewonnen. Besonders das Turnier in Wimbledon und die US Open beherrscht er wie kein anderer. 2007 gewann er Wimbledon zum fünften Mal in Folge, was nach 1906 neben Federer nur noch Björn Borg (1980) gelang.  Im September 2008 verliess Roger Federer den Madison Square Parc als "King of Queens": Zum fünften Mal in Serie gewann er die US Open, was seit 1924 keinem seiner Vorgänger mehr gelang.

2008 schien für Roger Federer ein wenig gesegnetes Jahr zu sein. Krankheit und ungewöhnlich viele Niederlagen zehrten an ihm. Besonders das Finale von Wimbledon, das als legendär in die Geschichte eingegangen ist, war ein herber Schlag: Federer verlor nach einem harten Kampf gegen Rafael Nadal.
An den Olympischen Spielen schied er im Einzel aus, der Jungentraum von der olympischen Medaille schien geplatzt. Am 16. August 2008 aber gewannen Roger Federer und Stanislas Wawrinka olympisches Gold im Doppel – das Jahr 2008 nahm eine Wendung. Obwohl Roger Federer am 18. August Rafael Nadal an der Spitze der Weltrangliste Platz machen musste, siegte er Anfang September bei den US Open.

2009 gewann er zum ersten Mal das Grand-Slam-Turnier in Paris. Im Juli folgte der Sieg in Wimbledon. Federer zieht mit 15 Grand-Slam-Siegen an Pete Sampras vorbei und geht als bester Spieler in die Tennisgeschichte ein.

Anfang 2010 gewann er das Australian Open - seinen 16. Grand-Slam-Sieg.

2012 kehrte Roger Federer an die Spitze der Weltrangliste zurück. Am 8. Juli 2012 bezwang er den Schotten Andy Murray in einem packenden Wimbledon-Final. Zum 7. Mal holte er sich den Pokal und feierte mit dem Gewinn des Turniers seinen 17. Grand-Slam-Sieg.
Bei den Olympischen Spielen in London holte er sich die Silbermedaille.

Nur einige Monate später, im November, wurde Federer durch Novak Djokovic an der Weltspitze abgelöst, nachdem er leider nicht am Turnier von Paris-Bercy teilnehmen konnte. 

2013 spielte Roger Federer ein unglaubliches Australien Open, musste sich aber nach einem packenden Spiel Andy Murray im Halbfinal geschlagen geben.

Nach seinem Ausscheiden im Viertelfinal an den diesjährigen French Open in Roland Garros und seinem noch früheren Aus in der 2. Runde in Wimbledon hat er jedoch seinen Platz im „Dream Team“ der vier besten Tennisspieler der Welt, verloren – zum ersten Mal seit 10 Jahren. Doch so oder so belegt Roger Federer immer noch den fünften Platz in der Weltrangliste.

 

 

 

Auszeichnungen und ehrenamtliches Engagement:

  • 2008, 2007, 2006 und 2005 kam Roger Federer die Ehre zuteil, zum Weltsportler des Jahres (Laureus World Sports Award) gewählt zu werden. Er ist der einzige Sportler, der viermal diese Auszeichnung entgegennehmen konnte.
  • 2012, 2007, 2006, 2004 und 2003 wurde er Schweizer Sportler des Jahres.
    2007 wurde Roger Federer von der Schweizerischen Post als erster lebender Person eine Sondermarke gewidmet.
  • Im April 2006 ernannte ihn die UNO-Kinderhilfsorganisation Unicef als Botschafter.
  • Im Dezember 2003 gründete Roger Federer eine Stiftung (Roger Federer Foundation), welche eng mit der südafrikanisch-schweizerischen Hilfsorganisation IMBEWU zusammenarbeitet. Die Roger Federer Foundation unterstützt Projekte für benachteiligte Kinder und fördert sportliche Aktivitäten für junge Menschen.

Externe Links

swissinfo.ch