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Berufsfachschulen und Berufsmaturitätsschulen

Mechanikerlehrlinge bei den Schweizerischen Bundesbahnen SBB (in neuem Fenster)

Mechanikerlehrlinge bei den Schweizerischen Bundesbahnen SBB© Alain D. Boillat SBB

Informatiklehrlinge (in neuem Fenster)

Noch sind Frauen, die eine Informatiklehre absolvieren, in der Schweiz stark untervertreten.© swissworld.org

Die Berufslehre setzt sich aus einem praktischen und einem theoretischen Teil zusammen: in der Regel arbeiten die Auszubildenden drei bis vier Tage pro Woche in einem Betrieb und besuchen während ein bis zwei Tagen wöchentlich eine Berufsfachschule. Je nach Bereich dauert eine Berufslehre drei bis vier Jahre. Dieses duale Berufsbildungssystem kennt man in ähnlicher Form nur in wenigen anderen europäischen Ländern, z.B. in Deutschland.

Es gibt in der Schweiz rund 300 anerkannte Berufslehren. Die Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisse, welche die Lernenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung erhalten, sind in der ganzen Schweiz anerkannt. Während 1970 nur 30% aller Lernenden Frauen waren, stieg deren Anteil bis im Jahr 2002 auf 43%. Es ist jedoch nach wie vor so, dass Frauen häufiger kürzere (3-jährige) Ausbildungen ergreifen als Männer.

Seit 1993 haben die Berufsschülerinnen und Berufsschüler während ihrer Ausbildung die Möglichkeit, die Berufsmaturität zu erwerben. Die Berufsmaturität kann während der Berufslehre, aber auch im Anschluss daran erworben werden und berechtigt zum prüfungsfreien Übertritt an eine Fachhochschule.