Offizielles Schweizer Informationsportal

Your Gateway to Switzerland

Uebersetzungskultur

Pingu als Postbote (in neuem Fenster)

Pingu als Postbote© swisspost

In den Läden sind die meisten Produkte Deutsch, Französisch und Italienisch angeschrieben, zumindest aber Deutsch und Französisch. Jedes Kind, das lesen kann, weiss bereits sehr früh, dass z. B. Milch auf Französisch 'lait' und auf Italienisch 'latte' heisst, da dies auf allen Milchpackungen steht.

Firmen und Behörden geben viel Geld aus für Übersetzungen. Der Bund beschäftigt viele vollamtliche Übersetzerinnen und Übersetzer, damit die wichtigsten Dokumente in den drei offiziellen Landessprachen und zum Teil auch auf Rumantsch Grischun zugänglich sind.

Das Englische als 'internationale' Sprache gewinnt immer mehr an Gewicht. Am Auffälligsten ist die Präsenz der (mehr oder weniger korrekten) englischen Sprache in der Werbung, die ein eher jugendliches Publikum erreichen will. Vor allem in den Naturwissenschaften ist das Englische zur wichtigsten Sprache geworden - viele Publikationen aus diesem Bereich werden nur noch auf Englisch veröffentlicht.

Auf den Schweizer Briefmarken wird das Problem der vielen Sprachen damit gelöst, dass das Land 'Helvetia' genannt wird. Und vielleicht ist es auch kein Zufall, dass die beliebte Figur des Pingu, die in den Videos eine perfekt verständliche Universalsprache spricht, die keiner Übersetzung bedarf, von einem Schweizer kreiert wurde.