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Sprachen in der Schweiz

Zweisprachiges Schild an einer Bushaltestelle in Biel (in neuem Fenster)

Zweisprachiges Schild an einer Bushaltestelle in Biel© julia slater / swissworld.org

"Holzschlag": ein Warnschild in vier Sprachen. (in neuem Fenster)

''Holzschlag'': ein Warnschild in vier Sprachen.
© julia slater / swissworld.org

Deutsch

In der deutschsprachigen Schweiz lebt die Mehrheit der Bevölkerung. In 18 von 26 Kantonen spricht man vorwiegend schweizerdeutsche Dialekte.

Französisch

Im Westen des Landes, in der Suisse romande, spricht man Französisch. 4 Kantone sind französischsprachig: Genf / Waadt / Neuenburg /Jura. 3 Kantone sind zweisprachig: in Bern, Freiburg und im Wallis spricht man Deutsch und Französisch.

Italienisch

Im Tessin und in 4 südlichen Tälern Graubündens wird Italienisch gesprochen.

Rätoromanisch

Der Kanton Graubünden ist mehrsprachig. Man spricht dort Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch. Die Rätoromanen sind mit 0,5% der Bevölkerung die kleinste Schweizer Sprachgruppe. Innerhalb dieser Gruppe gibt es fünf resp. sechs verschiedene Sprachen: Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Puter und Vallader. Seit 1982 gibt es zusätzlich das Rumantsch Grischun, das ein sprachlicher Kompromiss zwischen den fünf rätoromanischen Sprachen ist.

Zur Sprachenvielfalt tragen ausserdem die vielen in der Schweiz wohnenden Ausländer/-innen bei. Es gibt in der Schweiz immer mehr Menschen, deren Muttersprache keine der vier 'Schweizersprachen' ist.

Sprachen in der Schweiz

Sprachen in der Schweiz
Quelle: Bundesamt für Statistik 2002  
Deutsch 63.7%
Französisch 20.4%
Italienisch 6.5%
Rätoromanisch 0.5%
Andere 9 %

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