Alterspyramide

Viele ältere Menschen nutzen die freie Zeit, um sich weiter zu bilden.© Christian Helmle
Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer betrug 2005 78,7 Jahre, die der Frauen 83,9 Jahre, wobei es regionale Unterschiede gibt. In den ländlichen Gegenden des Kantons Tessin und im Jurabogen leben am meisten ältere Menschen, aber auch in den Städten lässt es sich gut leben: so ist in Genf die durchschnittliche Lebenserwartung der Frauen mit 84 Jahren schweizweit am höchsten.
Während der Anteil der Kinder und Jugendlichen sinkt, erhöht sich die Zahl der älteren Personen. Ende 2005 waren knapp 22% der Schweizer Wohnbevölkerung jünger als 20 Jahre, der Anteil der Pensionierten (ab 65 Jahre) betrug rund 16%.
Ähnlich wie in allen westeuropäischen Ländern hat sich die Alterspyramide im Lauf des 20 Jahrhunderts verschoben. Im Jahr 1900 machten Kinder und Jugendliche noch 20% der Wohnbevölkerung aus und nur 6% zählten 65 oder mehr Jahre.
Laut einer Studie hat die Schweiz mehr 100-Jährige als jedes andere europäische Land. Im Jahr 2000 zählte man 796 Personen, die älter als 100 Jahre alt waren – im Jahr 1900 waren es nur zwei.
Externe Links
- Atlas über das Leben nach 50 Bundesamt für Statistik
